High-resolution thin-section scanning

Abstract

Digital images of thin-sections are traditionally either limited to their resolution or the area which they cover. Our novel method of using commercial film-scanners, not only provides high-resolution images that cover an entire thin-section, but also offers new possibilities for micromorphological workflows, analyses and publications.

In established workflows, commercial flat-bed scanners were used to cover an entire thin-section on macro-scale, whereas micrographs showed details on a higher resolution. More recent methods such as macro-photography and micrographs-mosaics from microscopes with motorized stages, already addressed the demand for large-scale images with a high detail-level. Although these methods provide satisfying results, our comparative analysis of all methods indicated that film-scanners combine most of the benefits with very few disadvantages.

Due to their original purpose for digitizing films from small dia-positives up to medium-format- negatives, film-scanners provide excellent conditions for the digitalization of thin sections. Similar to flatbed scanners, they cover an entire thin-section seamless, either in plain- or cross-polarized light, within a single scan process. Additionally, the inbuilt lense-system provides high resolution images with almost no optical distortion as known from microscopes or camera lenses.

Our experience demonstrates that the simple and quick availibility of a digital thin-section at high-resolution significantly enhances the micromorphological workflow. The level of magnification (30-40x) is sufficient to considerably reduce microscope-time. As spatial reference system, the images enable to keep record of features and provide an additional analytical context. Furthermore, the concept of the image as digital archive allows to preserve and to share the thin-sections for collaboration and educational purposes.

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Matthias Czechowski
I'm a Geoarchaeologist at Tübingen University (Germany). My academic interests are micromorphology and computer sciences. Also, I have a background in electronics, IT, software- and web-development.

Developing international Geoarchaeology Conference, Newcastle 2017

This is a placeholder for DIG 2017

Check out my Poster (Abstract): High-resolution thin-section scanning

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Matthias Czechowski
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Niedrigemissionszone Verwarnungsbescheid (LEZ)

Ein seltsamer Brief hat mich heute über die Universitätsverwaltung erreicht:

verwarnungsbescheid Seite 1 Verwarnungsbescheid Seite 2

Die zuständige Fahrzeugzulassungsstelle, hat uns Sie als registrierte/n Halter/in des Fahrzeuges mit dem oben genannten Kennzeichen genannt und uns Ihre Daten mitgeteilt. Die Informationen wurden uns entweder von Ihnen selbst, einer Mietfirma oder vom Kraftfahrt- Bundesamt (KBA) mitgeteilt. Falls Sie nicht mehr der/die registrierte Fahrzeughalter/in dieses Fahrzeuges sind, kontaktieren Sie die Fahrzeugzulassungsstelle und geben Sie dort die Daten des/der neuen Fahrzeughalters/in an. Die ausstellende Organisation, Transport for London (TFL), welche die
Niedrigemissionszone (LEZ) verwalten, können den/die registrierte/n Fahrzeughalter/in nicht ändern.
Am oben genannten Datum wurde Ihr Fahrzeug in der Niedrigemissionszone (LEZ) beobachtet ohne die entsprechende Gebühr bezahlt zu haben.
Den Fotos zu Folge handelt es sich um ein für die Niedrigemissionszone relevantes Fahrzeug.
Laut der Aufzeichnungen von Tfl besteht die Möglichkeit, dass Ihr Fahrzeug nicht den Niedrigemissionsstandard entspricht, da Ihr Fahrzeugtyp nicht befreit oder für einen 100 % Rabatt berechtigt ist, außerdem gibt es keine Aufzeichnungen die darauf hindeuten, dass Sie die tägliche Gebühr für
das Benutzen der Niedrigemissionszone (LEZ) erworben haben. Das Zahlen der täglichen Gebühr für Niedrigemissionszone berechtigt Fahrzeuge die nicht mit den Standards der Zone kompatibel sind, in die Zone einzufahren, ohne einen Verwarnungsgeldbescheid ausgestellt zu bekommen. Der Betrag des Verwarnungsgeldbescheides variiert je nach Fahrzeugtyp.
Für einen Zeitraum von 28 Tagen, beginnend mit dem Ausstellungsdatum dieses Schreibens, wird Tfl keine Verwarnungsgeldbescheide für die LEZ
an Sie ausstellen, wenn Ihr Fahrzeug innerhalb der Zone gesichtet wird. Dieses Schreiben wurde Ihnen anstelle eines Verwarnungsgeldbescheides
zugesandt um Sie über die Existenz der Niedrigemissionszone zu informieren und vorzuwarnen, damit Sie in Zukunft keinen Verwarnungsgeldbeschei
Wir möchten Sie bitten dieses Schreiben sorgfältig durchzulesen, damit Sie das Ausstellen eines Verwarnungsgeldbescheides, nach dem Ablauf der
28 Tage, verhindern können.
Die Übereinstimmung eines Fahrzeuges mit der LEZ hängt unter anderem vom Fahrzeugtyp und Baujahr des Fahrzeuges ab. Andere Faktoren sind
Karosserietyp, Kraftstofftyp, Gesamtgewicht des Fahrzeuges, Leergewicht und die Anzahl der Sitzplätze. Es wird auch überprüft ob eine
Abgasreinigungsanlage am Fahrzeug zur Reduktion der Ausstöße angebracht wurde.Fahrzeuge die nicht in Großbritannien registriert sind müssen
mit Tfl registriert werden. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Fahrzeug den Standards der LEZ entspricht sollten Sie es für die LEZ registrieren.
Dafür müssen Sie die erforderlichen Beweise erbringen. In manchen Fällen finden Sie die Abgasnorm Ihres Fahrzeuges auf der Zulassungsbescheinigung. I n anderen Fällen kann es vorkommen, dass Sie den Hersteller Ihres Fahrzeuges anschreiben müssen um die nötigen
Beweise zu bekommen. Wenn Sie das Fahrzeug registrieren wird Ihnen Tfl den Status Ihres Fahrzeuges für die LEZ mitteilen.
Informationen über die Niedrigemissionszone (LEZ), betroffene Fahrzeuge und Registrierungsformulare finden Sie unter www.tfi.gov.uk/lezlondon
und auch unter EPC ‘s webseite www.epcplc.com
Alternativ können Sie das Niedrigemissionszonen Kontakt-Center unter 0343 222 1111 innerhalb Großbritanniens oder unter 0044 20 7310 8998 aus
dem Ausland oder postalisch an Low Emission Zone, PO Box 4783, Worthing BNll 9PT, United Kingdom.

sic!

Hintergrund

Ich bin zusammen mit meinem Chef in einem Fahrzeug (VW T4) aus unserem Uni-Fuhrpark im November 2016 nach London gefahren mit der Absicht eine Sammlung abzuholen, die unserem Institut vermacht wurde. Da das University College London in der Innenstadt liegt und damit im Bereich der London Congestion Charge (Innenstadt Maut) haben wir uns entschieden an einem Samstagmorgen reinzufahren um Verkehr und Maut zu vermeiden.

London low emission zone

LEZ sign
CC BY-SA 3.0. Unisouth / Wikimedia Commons

… war uns unbekannt. Auch sind uns die Schilder nicht aufgefallen, aber es war auch sehr früh und ich war mit einem Rechtslenker auf der Falschen Straßenseite auch etwas zu sehr auf den eigentlich Verkehr konzentriert.

 

Unser T4:

  • larger Van
  • Diesel
  • Euro 3
  • Erstzulassung: 2006
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 3000 kg

Wie der hilfreiche Wizard auf der Transport for London (tfl) website mitteilt:

LEZ wizard page

Es wird also keine Gebühr fällig, aber als ausländisches Fahrzeug muss ich das Kennzeichen registrieren.

Der Brief

Die gute Google translate Übersetzung offenbart nicht so ganz was Sie will sondern stiftet eher Verwirrung:

Zahlungsaufforderung

und

Tag des Verstoßes

lässt den geneigten deutschen Autofahrer glauben, dass man etwas zu Zahlen hat. Nach dem sechsten mal lesen und einiger Internetrecherche kann man die wichtigen Dinge schließlich herausfiltern:

Schon der eigentliche Betreff relativiert

[…] Verwarnungsbescheid […]

Eine Verwarnung also.
Der Rest des Schreibens ließe sich eigentlich auf folgenden Absatz begrenzen:

Für einen Zeitraum von 28 Tagen, beginnend mit dem Ausstellungsdatum dieses Schreibens, wird Tfl keine Verwarnungsgeldbescheide für die LEZ an Sie ausstellen, wenn Ihr Fahrzeug innerhalb der Zone gesichtet wird. Dieses Schreiben wurde Ihnen anstelle eines Verwarnungsgeldbescheides zugesandt um Sie über die Existenz der Niedrigemissionszone zu informieren und vorzuwarnen, damit Sie in Zukunft keinen Verwarnungsgeldbeschei

sic! (wirkliche eine schlechte Übersetzung)
Ich wurde also gewarnt, dass ich innerhalb der nächsten 28 Tage ab Austellungsdatum dieses Schreibens die LEZ ohne Konsequenzen befahren darf.  Befahre ich die LEZ danach, wird mir ein Verwarnungsgeldbescheid zugestellt.

Addendum

Die Nummer neben der Zahlungsaufforderung ermöglicht einem auf der TFL website, zusammen mit dem Kennzeichen (ohne Umlaute, ü=u; ohne Leerzeichen/Bindestriche) eine etwaige Strafe zu zahlen oder anzufechten:

PCN Charge Notice

Die History ist noch ganz interessant in meinem Fall, denn ich habe das schreiben sage und schreibe 7 Monate nach meinem Aufenthalt in London erhalten.

Exported to Enforcement Agent

Hier nutzt die tfl das Inkassobüro das Euro Parking Collections (EPC), welches ich schon von der Norwegischen Autobahnmaut her kannte. In diesem Fall scheint es aber nur die Adresse über das Kraftfahrbundesamt vermittelt zu haben, denn den Brief habe ich direkt von der tfl erhalten. Beim erstenmal scheint irgendwas nicht geklappt zu haben, deshalb der erneute versuch 4 Monate später. Der Fall wurde dann einen Tag nach Versand der Verwarnung geschlossen.

Ich könnte mir aber Vorstellen, dass im Falle einer tatsächlichen Strafgebühr die EPC in ihrer eigentlichen Rolle als Inkassogesellschaft herangezogen wird und es schwierig sein könnte das alles anzufechten.

Fazit

Tatsächlich hat das ganze zunächst etwas Panik ausgelöst. Die nicht vorhandene Grammatik, zusammen mit ein paar (aus deutscher Sicht) eindeutigen Schlagwörtern und die Erwähnung von 1000 GPD machen die Sache beim erstenmal durchlesen verwirrend.

Am Ende bleibt die Frage, ob sich das für die tfl finanziell überhaupt rechnet. Das Inkassobüro wird seine Diensleistungen nicht kostenlos anbieten und ich könnte mir vorstellen, das die Auskunft beim Kraftfahrbundesamt auch ein wenig kostet. Dennoch find ich beeindruckend wie konsequent die Emissionsziele umgesetzt werden. Solcherlei Strafen würden auch in Deutschland eine nachhaltige Wirkung für unsere geplagten Städte (u. A. Tübingen) haben.

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Matthias Czechowski
I'm a Geoarchaeologist at Tübingen University (Germany). My academic interests are micromorphology and computer sciences. Also, I have a background in electronics, IT, software- and web-development.

Distribution and spatial analysis of heat in thin sections

 

This Poster was part of the Ethnoarchaeology of Fire Symposium 2017, Tenerife, La Laguna Spain

Authors

Matthias Czechowski 1
Magnus M. Haaland 2
Susan M. Mentzer 1,3
Christopher S. Henshilwood 2,4
Christopher E. Miller 1,5

­1 Institute for Archaeological Sciences, University of Tuebingen, Tuebingen, Germany
2 Institute for Archaeology, History, Culture and Religious Studies, University of Bergen, Bergen, Norway
3 Department of Anthropology, University of Arizona, Tucson, United States of America
4 Evolutionary Studies Institute, University of the Witwatersrand, Johannesburg, South Africa
5 Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment, University of Tuebingen, Tuebingen Germany

Introduction

Visualization of the effects of heat in archaeological sediments adds a new interpretational layer of fire-related events in archaeological deposits. By applying a newly developed method based on spatially referenced spectral data, we were able to visualize the distribution of heat over an entire thin-section. Here, we present the workflow from the archaeological sample to the final heat map.

The process of Fire results in light, heat (Fig. 1) and several reactional products such as ash and charcoal (Fig. 2). The reactional Products and the effects of heat are preserved as fire-proxies in the archaeological record (Fig.3).

The process of fire (Fig.1) results in light, heat and several other reactional products  (i.e. ash, charcoal) (Fig. 2. The reactional products and the effects of heat are preserved as fire proxies in the archaeological record (Fig. 3). Depositional and post-depositional processes such as chemical alteration or physical reworking can modify or destroy the proxies themself or their original spatial context (Fig. 4). The archaeological analysis of the proxies is either performed in their present spatio-depositional context (in-situ) or is removed from this context (ex-situ) .  Typically, the in-situ analysis is done by qualitative visual observation of the archaeological record on-site, whereas ex-situ identification is done by quantitative measurements off-site. Thin-sections (Fig. 5) made out of block-samples preserve the spatial context of the archaeological record and provides the ability to perform analyses off-site.

Depositional and post-depositional processes can modify or destroy the proxies or their original context (Fig. 4). A thin section preserve the in-situ context of an archaeological record (Fig. 5).

Most commonly, fire proxies are visually identified. Because of the qualitative nature of this method, it is not definitively reliable and reproducible. Quantitative measurements not only verify visual observations, they enable us to identify proxies outside of the optical spectrum and thereby adding an additional data dimension representing the measurement values. Although there is an increase in quality and depth of data, the direct spatial context is lost.  In-situ measurements on thin-sections bridge the gap, and provide both information of a data point: the spatial context (on the microscale) and a quantifiable value (i.e. heat).

With a significant gain in data depth, there is also increasing complexity. Therefore, it is necessary to make the information more accessible for humans. Visualization in the form of a heat map addresses this need of abstraction of the spatio-contextual data and facilitates the analysis.

Methods

Micromorphology

Block samples carved out of the archaeological sediment, covered in plaster of paris for transport and later stabilized with polyester resin preserve the sample in a solid in-situ state. A thin-section (Fig. 5) is made by gluing the sample on- to a slide, cutting and grinding it down to 30 µm (thinner than a human hair). The thin-section represents 70 x 90 mm of the original archaeological context. A petrographic polarizing light microscope (Zeiss Axio Imager A.1) is used to describe micromorphological features (in general:  ; Combustion Features: ).

High Resolution Scanning

Data analysis by micro-FTIR or similar methods rarely include direct spatial information, this can only be visually identified. Therefore, it is necessary to work within a visual reference system, which is on a similar optical scale on which the data point is measured. Even if the method provides an optical reference, such as an image that indicates the measured points (Fig. 6), the extension of the reference system is limited to the field of view of the attached microscope. One option is to stich such images together to create a mosaic. The resulting image is often distorted and it’s difficult to achieve a continuous image quality. Additionally, the workload of taking many low-scale images and merging them into one image that covers an entire thin-section is demanding.

Fig. 6: micro-FTIR micrograph with indicated measurement points.

The use of a film-scanner addresses all of these problems. For our case-studies, the Nikon Coolscan LS-8000 ED (Fig. 7, discontinued) proved to be appropriate. Within a single scan, this device covers an area of 60 x 92 mm, on 4000 dpi, in less than three minutes. The result is a continuous image of comparatively small file-size (ca. 150 Megabyte) whose resolution is comparable to 40x magnification. By inserting polarizing filters, we were able to scan thins-section in plain-polarized-light (PPL) and cross-polarized-light (XPL). The background image (here Fig. 7, No. 6 & 8) of this poster demonstrates the potential of this method which is described in

Fig. 7
1: Nikon Coolscan ED 8000; 2: light-source; 3: imgage sensor; 4: scan-object frame; 5 and 7 polarizers for PPL and XPL Scanning; 6 thin-section; 8: the scan allows to zoom in up to 40x magnification

 

Spectral Analysis

Heat alters the molecular structure of minerals, which can be quantified using numerical indices derived from absorbance of infrared energy by molecular bonds. The relationships between different indices and intensity of heating (i.e. temperature) is based on samples produced during controlled experiments.

micro-FTIR

Fig. 8
FTIR-spectras of bone-temperature reference samples.

A Fourier transformed infrared spectrometer (FTIR) is able to measure the absorbance of energy along a range of specific infrared wavelengths. The plot of an FTIR-spectra (Fig. 8) represents the transmitted or reflected infrared absorbance spectrum of an object. The technique of Attenuated total reflection (ATR), where a crystal (diamond) is directly placed onto the surface of the thin-section, which allows in-situ measurement. Combined with a microscope (micro-FTIR, Fig. 9), it is possible to place the measurement on a sub-millimeter scale.

Temperature classification

Fig. 9
Agilent 610 Microscope connected to an Agilent Cary 630 FTIR .

To determine the temperature from an FTIR spectrum, it is necessary to build a reference collection (Fig. 8.). Heating minerals (e.g.: glauconite and bones) in a muffle-furnace at different temperature stages provided controlled samples for FTIR-references. These made it possible to identify and establish diagnostic indices (i.e. peaks) for specific temperature ranges (for Glauconite: ; for Bones: ). To finally classify the archaeological FTIR spectra, they need to be statistically analyzed according to the temperature indices.

GIS

A Geographical Information System (GIS) is a powerful tool to manage, analyze and visualize large amounts of spatio-contextual data. It is able to process raster-images, vector-data and attributive data (i.e. temperature values). Although the common use of GIS is more related to cartographic tasks on meter to multiple kilometer scale, it can be used on (an abstracted ) millimeter scale.  For our two case-studies, we also used the commercial software package ArcGIS ArcMap 10.3 (Blombos Cave) as the free QGIS 2.14 LTS (Mt. Lykaion). Both packages provide similar basic features and are able to generate data in open file-formats to guarantee long-term reproducibility of this method.

Reference framework

GIS provides several ways to spatially reference data. The high resolution scan of the thin-section was used as root-reference. Based on this, other images like microFTIR Micrographs (Fig. 2) can be referenced with a point-to-point method, where two spatial (visual) corresponding points in both images are marked by the operator. The micrograph is automatically scaled, rectified and aligned to the root image.  Another method is the direct referencing (mapping) of points, lines and areas (polygons). The latter method is not limited to indicating the measurement points, even more it is the preferable method to highlight micro-morphological features that provide further analytical value.

Data-Processing

Although the spectral data can be processed independently (see Spectral Analysis/Reference Samples), most GIS Packages provide their own application programming interface (e.g. Python API) that allows statistical classification of the spectral data and automatically integrate this as attributive data.

Fig. 10 Basic layer model of a GIS.

The spatio-contextual analysis of GIS can be best described on a layer model (Fig. 10). The spatial analysis is based on intersection of data (e.g. glauconite and color-value), distance (bones and temperatures) or distribution. For the latter, it is useful to convert the discrete data into continuous data by interpolation.

Visualization

Once the data is temperature-classified, GIS provides several methods for visualizing the data. Adding a color-scheme based on the temperature results is the best form of optical feedback.

Application and outlook

The application of this method on two (on-going) case studies revealed interesting results as well as significant benefits for the analytical workflow.

Fig. 11
Reduced analytical workload and progress tracking due to holistic data integration. The image show the semi-transparent overlay of the reference-image on top of the micro-FTIR-micrographs, to keep track of the measurements
Fig. 12
Heat distribution in the sediments of Blombos Cave (South Africa The map is based on the analysis of glauconite grains. (M. M. Haaland 2017)

The sediments of the ancient Greek ash-altar at Mt. Lykaion, Greece consist of combustion-derived residues: charcoal, burnt bone, fat-derived char, wood-ash and other charred materials. Despite compositional changes over time, the deposits show similar types of burning activities. A previous micromorphological study by analyzed the geoarchaeology and the ritual behavior behind the deposits. Here, our case study aims to identify depositional events (potentially on a seasonal scale). The integration of all image material like micro-FTIR and microscope micrographs, scans of the cutted block and the high resolution scan (PPL and XPL) significantly reduce the micromorphological analytical workload. This is due to less analytical redundancies (microscope time), the spatial tracking of visual observations, and the measurement progress. Fig. 11 not only highlight the bones which are not yet analyzed by micro-FTIR, it also shows the semi-transparent overlay of the already measured bones including the exact location of the measurements. Since visualization is part of the analytical process, there is an almost immediate output of graphical content. This eases the generation of materials for publication and promotes sharing and communication of complex relations.

 

The case study on fire-related sediments in the deposits of the Middle Stone Age site of Blombos Cave, South Africa, highlights the advanced analytical value of this method. The frequently occuring mineral glauconite in the sediments proves to be an excellent proxy to measure heat. Not only could the micro-FTIR analysis establish a spectral temperature classification (Fig. 12), it also confirmed the optical color-heat relation of the glauconite grains (See for detailed case-study). Furthermore, this case-study exemplifies the potential for interpretation beyond the scale of the thin-section. Due to the basic spatial design, it is easy to integrate and extrapolate the data into larger (site-) scale environments (Fig. 13) such as photogrammetric 3D models.

Fig. 13
The method allows spatial contextualizing beyond the scale of the thin-section. (M. M. Haaland 2017)

References

Acknowledgements

We would like to thank Golnaz Ahadi and Elizabeth Velliky for qualtity assessment and Sonia Varandas for dealing with organisational questions.

Financial support was provided to MMH by the Meltzer Research Fund and the Travel Fund for Doctoral Fellows at the Department of Archaeology, History, Cultural Studies and Religion, University of Bergen, Norway. Mt. Lykaion Excavation and Survey Project, with the micromorphology component funded by an NSF grant BCS#1125523 to David G. Romano and Mary E. Voyatzis. FTIR was funded by a grant of the Deutsche Forschungsgemeinschaft to Christopher Miller (MI 1748/1-1). Christopher S. Henshilwood was funded by European Research Council Advanced Grant, TRACSYMBOLS No.249587, awarded under the FP7 programme at the University of Bergen, Norway and by a National Research Foundation/Department of Science and Technology funded Chair at the University of the Witwatersrand, South Africa.

All illustrations are made by Matthias Czechowski and under CreativeCommons BY 4.0  License (share, adopt, attribute).

The Fire and Worm illustration is under CC0 License (public domain) and provided by pixabay.com

Appendencies

***will follow***

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Ethnoarchaeology of Fire Symposium Tenerife 2017

The Ethnoarchaeology of Fire Symposium took place from 9th to 11th Feburary at Universidad de la Laguna, Tenerife, La Laguna, Spain. Host was AMBI Lab with Carolina Mallol and Auréade Henry (CEPAM, CNRS, France).

La Laguna with the vulcano Teide in the background

You can find my Poster “Distribution and spatial analysis of heat in thin-sections” here

Surprisingly our field trip was vulcano orientated, so we visited the pyroclastic flows near the village Tajao (coast) and the Las Cañadas Caldera of the Teide.

All pictures are

Creative Commons Lizenzvertrag

 

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